W.SCHILLIG

Familiengeschichte

Willi Schillig

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
  • Gründete die Firma mit seiner Frau Trude in den Nachkriegsjahren
  • Statt einer Fußballkarriere baute er sich „seinen“ eigenen Verein, den VfL Frohnlach, auf
  • Erhielt 1987 das Bundesverdienstkreuz am Bande für seine Verdienste als Unternehmer

Rolf Stammberger

Geht nicht, gibt‘s nicht!
  • Zog die Fäden im Hintergrund und internationalisierte die Firma durch Expansion in Ungarn und Tschechien
  • „Luxus für Jedermann“ – machte Ledersofas für viele erschwinglich

Erik Stammberger

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
  • Globalisierung außerhalb Europas: neue Vertriebsmärkte in Asien/USA, Produktionsstandort China
  • Motivationsmotor und Visionär, der beruflich in der ganzen Welt zu Hause ist

Klaus Schillig

Mit Freu(n)den lernen.
  • Ist immer ganz nah dran „an der Front“ und hat einen guten Draht zu den Verkäufern
  • Als Kopf des möbelforums ist er die Schnittstelle für wertvolle Infos

 

 | Interview 2015 | 

Seit 66 Jahren: Wohlfühlen auf höchstem Niveau

„Wohlfühlen auf höchstem Niveau“ – so der Slogan der aktuellen W.SCHILLIG-Werbekampagne. Dieses Motto bildet auch das Dach für die 66 Jahre unserer Unternehmensgeschichte, sowie für die, die mit unseren Produkten leben.

Denen Wohlgefühl vermitteln, die für uns und mit uns zusammenarbeiten: Das ist unser Ziel.

Wie fühlt man sich mit 66 Jahren?
Taufrisch! So ein Alter erreicht man in der Branche nur, wenn man seine Mitarbeiter motivieren, seine Kunden durch Qualität und seine Partner durch Zuverlässigkeit überzeugen kann. Diese Kombination hat bei uns Tradition. Auch aus diesem Grund wird W.SCHILLIG von der Gründerfamilie in 2. und 3. Generation geführt. Die Treue zur Familie und zum fränkischen Standort sind die Nährstoffe, die unser Wachstum vorantreiben. Auch wenn wir uns zunehmend zum Global Player entwickeln: Die Bodenhaftung bleibt auch weiterhin gewahrt. 

Können Sie sich noch an Ihre Kindheit erinnern?
Fällt uns, zugegebenermaßen, schwer. Heute, mit über 1.300 Mitarbeitern und vier Standorten weltweit, kann man sich kaum vorstellen, dass alles mal sehr viel kleiner angefangen hat – eben als ein typisch deutsches Wirtschaftswundermärchen. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges hatte Firmengründer Willi Schillig mit der Produktion von geflochtenen Wäschetruhen und Flechtsesseln begonnen.

Der unternehmerische Aufstieg erforderte vollen Einsatz und persönliche Opfer. Obwohl in den 1950er Jahren traditionsreiche Fußballklubs wie Schweinfurt 05 und der 1. FC Nürnberg bei ihm anklopften, stellte Willi Schillig seine Sportlerkarriere hinten an und widmete sich nahezu ausschließlich „seiner“ Firma, immer tatkräftig unterstützt durch seine Frau Trude Schillig. Mit Erfolg, denn innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich W.SCHILLIG zum Marktführer.

Seit wann sieht W.Schillig (ungefähr) so aus wie heute?
Schwiegersohn Rolf Stammberger, der Ende der 60er Jahre in das Unternehmen eintrat, bewirkte nun die Konzentration auf Polstermöbel. Während seine Frau Brigitte – Willi Schilligs Tochter – ihn im Bereich Personal und Finanzen ergänzte, traf Rolf Stammberger eine weitere wegweisende Entscheidung: Leder! Mitte der 70er galten Lederbezüge noch als Luxusprodukt, die vor allem als Extras für Automobile und Sitzgarnituren im Hochpreissegment eingesetzt wurden. Rolf Stammberger wollte dies grundlegend ändern. 

Sein Sohn Erik heute: „Der Traum meines Vaters war es stets, gutes Design komfortabler Ledermöbel allgemein erschwinglich zu machen. Diese Vision konnte er mit unseren Möbeln nach und nach verwirklichen. Wir nennen das heute ‚Luxus für jedermann‘ – ein Motto, dem wir stets treu geblieben sind.“ Von einem führenden regionalen Unternehmen seiner Branche begann der Aufstieg von W.SCHILLIG zu einem der führenden Polstermöbelhersteller in Europa und zu einem der größten Anbieter von Lederpolstermöbeln weltweit. 

Ihr Rezept für die ewige Jugend?
„Kontinuität und Innovation, Verlässlichkeit und der Wille zur Veränderung“ so umreißt Erik Stammberger seine Strategie.

Um die Jahrtausendwende wurde der Sohn von Rolf Stammberger in die Geschäftsführung des Unternehmens aufgenommen. Er hatte für W.SCHILLIG den Standort Nordamerika aufgebaut und damit eine weitere Etappe auf dem Weg zu mehr globaler Präsenz bewältigt. Neben der Expansion des  Auslandsgeschäfts machte sich Erik Stammberger auch um die Erneuerung der Kollektion verdient. 

Seit 2015 lenkt er als geschäftsführender Gesellschafter leidenschaftlich und mit Weitblick das Unternehmen. „Die Herausforderung liegt darin, innovativ und ‚komfortabel‘ zu wirtschaften, zur richtigen Zeit zu investieren und dadurch das Unternehmen langfristig krisensicher zu steuern – auch was den Erhalt unserer Arbeitsplätze angeht.“ 

Langfristigkeit in der Planung betrifft auch eine weitere „Erfolgssäule“ des Unternehmens: die nahtlose Zusammenarbeit mit dem Fachhandel. Im von Klaus Schillig - Willi Schilligs Sohn - geleiteten „möbelforum“ werden unsere Handelspartner fachlich fortgebildet, um ihr Produktwissen zu erweitern. „Ein direkter Draht zu unseren Partnern – auch das hilft den nachhaltigen Erfolg und den Erhalt unseres Unternehmens zu  sichern“, formuliert Erik Stammberger den gegenwärtigen und zukünftigen Kurs von W.SCHILLIG.

 

           66 Jahre W.Schillig

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